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»David, da ist überall so viel Wasser!« mit diesem Satz werden wir am Montag um halb vier Uhr munter, nachdem wir erst drei Stunden zuvor ins Bett gegangen sind. So ganz sicher sind wir uns noch nicht, ob das wirklich Fruchtwasser ist, da die Wehen noch auf sich warten lassen. Also sehen wir zuerst mal in unseren schlauen Büchern nach, denn jetzt die Rettung anzurufen erscheint uns auch ein bißchen seltsam. Aber dann meldet sich doch eine erste, noch sehr leichte, Wehe und ich beginne die wichtigsten Sachen einzupacken, Ina diktiert mithilfe des Buches aus dem Bett. Ich bin nämlich ein wenig aufgeregt und renne nicht sehr zielstrebig durch die Wohnung. Alles eingepackt und die Rettung angerufen, warten wir auf das Blaulicht das dauert relativ lange und läßt uns noch ein bißchen Luft zum beruhigen. Die Zivildiener mühen sich mit ihrer umständlichen Trage ziemlich ab, um durch die Türen zu kommen, schließleich geht's aber doch. Um 4:45 Uhr erreichen wir die Semmelweis-Klinik, Ina bekommt zwei runde Sensoren auf den Bauch (CTG), wir hören die Herztöne und können das Ansteigen der Wehen verfolgen sehr spannend für mich und schmerzhaft für sie. Die Herztonlinie nennt sich CARDIO, die Wehenlinie TOCO, was uns natürlich erfreut ;-). |
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Mail an Ina: ina@westafrika.org | Mail an David: david@westafrika.org |
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